Eylers Tischlerei
Rufen Sie uns an:
0421 - 63 17 55
Bild ist nicht verfügbar
Eylers Tischlerei
Rufen Sie uns an:
0421 - 63 17 55
Bild ist nicht verfügbar
previous arrow
next arrow
Slider

Feuchtigkeit an den Fenstern – was tun?

Geschrieben am 16. 11. 2020 um 15:22 Uhr; von der Online-Redaktion

Kondenswasser tritt nicht nur an den Innenseiten von Bad- oder Küchenfenster auf, sondern kann Fenster im ganzen Haus betreffen. Dabei sollten Sie über die Bildung von Kondenswasser keinesfalls hinwegsehen, da dies auf zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum hinweist und ein Vorbote von Schimmelbildung sein kann. Wie Kondenswasser entsteht und welche Maßnahmen Sie konkret dagegen ergreifen können, haben wir von Eylers Tischlerei für Fenster und Haustüren in Bremen für Sie zusammengefasst.

Ursachen für die Entstehung von Kondenswasser

Kondenswasser kann nur entstehen, wenn eine gewisse Luftfeuchtigkeit im Raum vorherrscht. Diese kann etwa durch Duschen oder Kochen steigen. Aber auch während anderer Tätigkeiten gelangt Wasserdampf etwa über die Atemluft in den Raum. Zudem kann Feuchtigkeit bei schlecht gedämmten Fenstern auch von außen in die Wohnung dringen.

Besonders im Winter schlägt sich diese Feuchtigkeit aufgrund der hohen Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenbereich häufig als Kondenswasser an der Innenseite von Fenstern nieder. Besonders bei älteren Fenstern entsteht an undichten und schlecht gedämmten Stellen schnell eine Kälte-Brücke. Diese leitet Energie aus dem Raum nach draußen und bildet somit den kältesten Ort im Raum. Hier schlägt sich Kondenswasser bevorzugt nieder.

Maßnahmen gegen Kondenswasser

Da Kondenswasser nicht nur einen Schimmelbefall begünstigt, sondern meist auch auf einen Energieverlust in Folge undichter Fenster hinweist, sollten Sie möglichst schnell etwas dagegen tun. Eine geeignete Sofortmaßnahme stellt hier etwa richtiges Lüften und Heizen dar. Dies geht wie folgt:

  • 3- bis 4-mal täglich stoßlüften
  • Morgens und abends alle Fenster 10 min öffnen
  • Raumtemperatur höher als 20° C

Zudem sollten Sie auf eine ausreichende Pflege Ihrer Fenster achten. So ist das Kondenswasser stets mit einem Tuch zu entfernen, um Schimmel- sowie Fleckenbildung auf Fugen und Rahmen zu vermeiden.

Wann ist ein Fenstertausch sinnvoll?

Auch wenn Sie sich eine richtige Lüftungs- und Heizroutine angewöhnen, ist ein Tausch Ihrer alten Fenster manchmal unumgänglich. Dies ist vor allem der Fall, wenn Ihre Fenster schon alt und undicht sind und somit einen ungewollten Luftaustausch zwischen Innen- und Außenraum hervorrufen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Fenstersysteme einzubauen, die der Energiesparverordnung EnEV 2014 entsprechen. Damit vermeiden Sie nicht nur die Bildung von Kondenswasser und Schimmel, sondern vermindern auch den Energieverlust durch nicht oder nur unzureichend isolierte Fenster. So können Sie Heizkosten sparen und nachhaltiger leben. Damit die Fenster eine möglichst hohe Lebensdauer aufweisen, sollten Sie sich beim Einbau unbedingt auf die Hilfe eines Fachmanns setzen.

Langzeitfolgen von Kondenswasser

Die Folge von einer übermäßigen Kondenswasserbildung ist meist ein Schimmelbefall des Raumes. Dies mindert nicht nur den Wert Ihre Immobilie und verschlechtert die Optik, sondern stellt auch eine ganz konkrete Gefahr für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie dar. Und auch die Bekämpfung von Schimmel mit chemischen Mitteln ist keine langfristige Problemlösung. Deshalb sollten Sie in erster Linie die Ursache als die Symptome bekämpfen.


vorheriger Artikel: || nächster Artikel:



Kommentar schreiben:


Ihr Kommentar: